4 Bodendecker für Mauern: kahle Steine werden zum blühenden Teppich
Diese Auswahl an vier Bodendeckern verwandelt Trockenmauern, Fugen und Steingärten in lebendige Blühflächen. Es handelt sich um winterharte, polsterbildende Stauden, die sich horizontal ausbreiten statt in die Höhe zu wachsen: Sie bleiben meist unter 15 cm hoch, überziehen aber schnell ganze Flächen. Ideal zum Begrünen sonniger Mauerkronen, trockener Böschungen und Steinfugen, an denen sonst nichts gedeiht. Das Besondere: Diese Arten wurzeln direkt im kargen Substrat zwischen den Steinen und kommen mit wenig Erde aus.
Warum diese Bodendecker für Mauern anders sind
Anders als klassische Rasenersatz-Pflanzen vertragen diese Sorten extreme Trockenheit und pralle Sonne. Campanula poscharskyana etwa hängt kaskadenartig über Mauerkanten und blüht sternförmig violettblau von Mai bis Juli. Sedum acre speichert Wasser in seinen dicken Blättchen und übersteht selbst Dürrephasen ohne Gießen. Gemeinsam ergeben sie einen mehrmonatigen Blühkalender.
Campanula poscharskyana und Co.: die richtige Pflanzung
Setzen Sie die Bodendecker in Fugen oder auf die Mauerkrone in ein durchlässiges, eher magere Substrat. Ein häufiger Fehler: zu nährstoffreiche Erde. Diese lässt die Polster mastig wachsen und mindert die Blühfreude. Als Blühende Stauden entfalten sie sich am besten an sonnigen bis halbschattigen Standorten. In deutschen Wintern sind alle vier Arten vollständig frosthart.
Pflegeleicht und dauerhaft: so entwickeln sich die Stauden
Im ersten Jahr wurzeln die jungen Pflanzen ein, ab dem zweiten Jahr breiten sie sich deutlich aus und verdichten sich zu geschlossenen Polstern. Ein Rückschnitt nach der Blüte hält sie kompakt und regt eine zweite Blüte an. Diese Stauden gehören zu den anspruchslosesten überhaupt: Sie brauchen weder regelmäßiges Gießen noch Dünger und halten Unkraut auf natürliche Weise zurück.




























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