Affenbaum (Araucaria imbricata): der lebende Dinosaurier für Ihren Garten
Der Affenbaum trägt Äste, die so stachelig und symmetrisch angeordnet sind, dass angeblich kein Affe hinaufklettern kann – daher sein Name. Dieser exotische Nadelbaum stammt aus den Anden Chiles und bringt eine skulpturale, urzeitliche Silhouette in mitteleuropäische Gärten. Als Solitär gepflanzt wird er über Jahrzehnte zum Blickfang, mit säulenförmig-kegeligem Wuchs und immergrünen, dachziegelartig überlappenden Schuppenblättern. Anders als klassische Koniferen bildet er einen völlig unverwechselbaren Charakter.
Warum der Affenbaum jeden Garten verwandelt
Seine steifen, glänzend dunkelgrünen Schuppen sitzen spiralförmig rund um jeden Ast und geben dem Baum ein reptilienartiges Aussehen. Dieser Effekt macht ihn zum idealen Solitärgehölz auf großen Rasenflächen, wo er ungestört seine kegelige Form entfalten kann. Mit der Zeit verliert er untere Äste und wirkt dann wie ein natürlicher Schirm.
Standort und Pflege des Araucaria imbricata
Er liebt durchlässige, frische und leicht saure Böden mit etwas Moorbeeterde – Staunässe verträgt er nicht. In milderen Regionen Deutschlands pflanzen Sie ihn geschützt vor eisigen Ostwinden, denn er ist zwar sturmfest, aber junge Exemplare brauchen anfangs Winterschutz. Ein häufiger Fehler: zu kalkhaltiger Boden, der die Nadeln vergilben lässt.
Der Affenbaum unter den Nadelbäumen und anderen Bäumen
Im Vergleich zu heimischen Nadelbäumen wächst der Affenbaum sehr langsam, was ihn auch für kleinere Gärten planbar macht. Unter den exotischen Bäumen bleibt er einzigartig durch seine Wuchsform. Achtung: Alle Pflanzenteile sind bei Verzehr giftig.
























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