Amberbaum (Liquidambar styraciflua): Der Baum, der im Herbst in Flammen steht
Kaum ein Laubbaum färbt sich so spektakulär wie der Amberbaum. Seine ahornähnlichen, fünflappigen Blätter leuchten im Herbst in Rot, Orange, Purpur und Gold – oft alle Farben gleichzeitig an einem einzigen Baum. Der Liquidambar styraciflua, auch Amberbaum genannt, wird bis zu 15 m hoch und rund 8 bis 10 m breit. Er eignet sich als imposanter Solitär für größere Gärten, an sonnigem bis halbschattigem Standort auf frischem, eher saurem Boden. Sein großer Vorteil: Anders als der Ahorn behält er seine Farben wochenlang.
Warum sich der Amberbaum von jedem Ahorn abhebt
Wer die Blätter mit den Fingern verreibt, riecht ein feines Harzaroma – daher der Name Amber. Diese Besonderheit hat kein Ahorn. Die kugeligen, stacheligen Fruchtstände bleiben oft bis in den Winter hängen und sind ein schöner Blickfang. Ein häufiger Fehler: Der Baum steht zu kalkhaltig, dann bleibt die rote Herbstfärbung aus. Für kräftige Farben braucht er sauren bis neutralen Boden.
Standort und Pflege für den Liquidambar styraciflua
Pflanzen Sie ihn im März, April, November oder Dezember an einen frischen, tiefgründigen Standort. Je sonniger der Platz, desto intensiver die Herbstfarben. Er wächst mäßig schnell, sodass Sie ihn gut steuern können. In den ersten Jahren regelmäßig wässern, danach ist er robust und pflegeleicht.
So planen Sie Ihren Amberbaum im Garten
Rechnen Sie einen Pflanzabstand von 6 bis 8 m ein, damit sich die breite Krone frei entfalten kann. Als Amberbaum unter den Bäumen im Garten setzt er ein starkes Zeichen. In der Kategorie Liquidambar – Amberbaum finden Sie ihn als zuverlässigen Liefranten für kräftige Herbstfärbung – ein Baum, der jedes Jahr aufs Neue begeistert.



































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