Andenhörnchen-Tomate: fleischige Ernte für die beste hausgemachte Sauce
Von Juli bis Oktober ernten Sie längliche, hornförmige Früchte mit sehr wenig Kernen und dickem, fleischigem Fruchtfleisch. Genau das macht die Andenhörnchen-Tomate (Solanum lycopercicum andine cornue) so beliebt: kaum Saft, viel Aroma und eine natürliche Süße, die runde Salattomaten selten erreichen.
Warum sich die Andenhörnchen-Tomate besonders für Sauce und Kochen eignet
Das feste Fruchtfleisch fällt beim Erhitzen nicht auseinander und braucht kaum Reduktionszeit, weil es fast keinen Wassergehalt hat. Sie erhalten eine dichte, samtige Sauce ohne stundenlanges Einkochen. Auch als gefüllte Tomate oder in der Pfanne behält sie ihre Form. Für Salate mögen es viele lieber saftiger, hier punktet sie klar in der warmen Küche.
So gelingt der Anbau der historischen Tomate Andenhörnchen im deutschen Klima
Diese alte Sorte, auch als Andenhorn oder Andenhorn Tomate bekannt, liebt Wärme und Sonne. Pflanzen Sie sie nach den Eisheiligen von Mai bis Juni an einen vollsonnigen, geschützten Platz in nährstoffreiche, durchlässige Gartenerde. In kühleren Regionen gedeiht sie im Gewächshaus oder an einer warmen Südwand zuverlässiger.
Für welchen Gärtner die Andenhorn Tomaten ideal sind
Perfekt für alle, die gerne einkochen und Vorrat anlegen: Das dichte Fruchtfleisch eignet sich hervorragend für Passata, Trockentomaten und Konserven. Ein häufiger Fehler ist zu viel Stickstoff, das fördert Blätter statt Früchte. In unserem Sortiment finden Sie diese robusten Gemüsepflanzen sowie passende Gemüsesamen für die nächste Saison. Wer platzsparend gärtnert, zieht sie auch im großen Kübel auf dem Balkon.


















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