Bambus (nicht wuchernd): grüner Sichtschutz, der im Zaum bleibt
Der große Vorteil dieses Bambus: Er breitet sich nicht aus. Anders als der berüchtigte Phyllostachys nigra bildet der Gartenbambus Fargesia murielae dichte Horste statt weit kriechender Wurzeln. Sie brauchen also keine Wurzelsperre. Diese immergrüne Sorte wird 3 bis 4 Meter hoch, wächst buschig-aufrecht und eignet sich perfekt als lebende Hecke, um kahle Ecken im Garten zu schließen. Halbschatten mag er am liebsten.
Warum sich Fargesia murielae nicht ausbreitet
Diese Art gehört zu den horstbildenden Bambussen: Die Rhizome bleiben kompakt und schieben keine Ausläufer meterweit durch den Rasen. Das ist der entscheidende Unterschied zu wuchernden Sorten und der Grund, warum dieser Bambus zu den beliebtesten der Nicht-invasive Bambusse zählt. Sie pflanzen ihn ohne Sorge neben Terrasse oder Beet.
So gelingt der Gartenbambus im deutschen Klima
Pflanzen Sie im März bis Mai oder September bis Oktober, mit 50 bis 60 cm Abstand für eine geschlossene Hecke. Der Bambus liebt frischen, humosen und leicht sauren Boden, der gut durchlässig ist. Bei -22 °C ist er zuverlässig winterhart und übersteht deutsche Winter problemlos. In langen Trockenphasen gießen Sie mäßig, denn austrocknende Ballen lassen die Blätter einrollen.
Häufiger Fehler beim Bambus im Kübel
Im Topf trocknet der Ballen schneller aus als im Beet – das ist der häufigste Fehler. Wählen Sie ein großzügiges Gefäß mit gutem Wasserabzug und gießen Sie regelmäßiger. So bleibt Ihr Bambus auch auf dem Balkon dicht und sattgrün. Mit der Zeit verdichtet sich der Horst und bildet einen immer üppigeren, natürlichen Sichtschutz.






















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