Schwarzer Bambus (Phyllostachys nigra): der Bambus mit tiefschwarzen Halmen
Die Halme des Schwarzen Bambus wachsen zunächst grün und färben sich erst im zweiten oder dritten Jahr tiefschwarz – ein seltenes Schauspiel, das kaum ein anderer Bambus bietet. Diese immergrüne, rasch wachsende Pflanze (bis 8 m Höhe) eignet sich perfekt als Sichtschutzhecke, als Solitär oder im Kübel auf Terrasse und Balkon. Sie liebt einen halbschattigen Standort mit frischem, tiefgründigem und durchlässigem Boden. Ihr größter Trumpf: der starke Kontrast zwischen schwarzen Halmen und feinem grünem Laub.
Warum der Phyllostachys nigra so besonders ist
Anders als grüne Bambusarten setzt diese Sorte einen echten Farbakzent. Die schwarze Färbung entsteht durch Sonneneinstrahlung, daher werden die Halme an helleren Stellen kräftiger schwarz. Ein häufiger Fehler: die alten Halme sofort schneiden – lassen Sie sie stehen, denn erst die reifen Halme zeigen das volle Schwarz.
So gelingt der Schwarze Bambus in Ihrem Garten
Als schnell wachsende Pflanze bildet er innerhalb weniger Jahre eine dichte, blickdichte Hecke. Setzen Sie einen Rhizomsperre-Ring beim Pflanzen ins Beet, um die Ausbreitung zu bremsen – so bleibt Ihr Garten unter Kontrolle. Im Sortiment Bambus zählt er zu den elegantesten Sorten für moderne Gärten.
Robust und winterhart bis -19 °C
Mit einer Rustizität von -19 °C (Zone 6b) übersteht er die meisten deutschen Winter problemlos im Beet. Im Kübel schützen Sie den Wurzelballen bei Frost mit Vlies. Ein frischer Boden verhindert das Einrollen der Blätter im Sommer. In der Kategorie Außenpflanzen nach Sorten ist er eine der pflegeleichtesten, immergrünen Optionen für Terrasse und Balkon.
























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