Blaue Katzenminze: die pflegeleichte Dauerblüherin für sonnige Beete
Von Mai bis September verwandelt sich die Blaue Katzenminze (Nepeta faassenii) in eine lockere, violettblaue Blütenwolke, die kaum zur Ruhe kommt. Diese teppichbildende Staude wird nur etwa 30 cm hoch, breitet sich aber schön flächig aus – ideal als Beeteinfassung, für Steingärten oder als Lückenfüller zwischen Rosen. Ihr aromatisch duftendes, graugrünes Laub bleibt fast das ganze Jahr erhalten und ist bemerkenswert trockenheitsverträglich.
Warum die Blaue Katzenminze pflegeleichter ist als Lavendel
Anders als der oft empfindliche Lavendel verzeiht diese Nepeta auch mal einen Rückschnitt zu viel und treibt zuverlässig wieder aus. Nach der ersten Blütenwelle einfach um die Hälfte einkürzen – schon nach zwei bis drei Wochen erscheint eine zweite, ebenso üppige Blüte. Genau dieser Trick sorgt für den langen Flor bis in den Herbst.
Nepeta faassenii: der richtige Standort für viele Blüten
Sie liebt volle Sonne und durchlässigen Boden. Sandige, kalkhaltige oder magere Gartenerde ist perfekt, denn Staunässe im Winter ist ihr einziger echter Feind. In schweren Böden lohnt sich eine Handvoll Sand im Pflanzloch. Bei uns winterhart bis -28 °C, übersteht sie problemlos jeden deutschen Winter im Freiland.
Ein Bienenmagnet unter den Nepeta-Stauden
Als stark nektarreiche Pflanze summt es hier den ganzen Sommer. Wer seinen Garten insektenfreundlich gestalten will, kombiniert diese Nepeta mit anderen sonnenliebenden Stauden für ein naturnahes, dauerblühendes Beet. Auch im Kübel auf dem Balkon macht sie eine hervorragende Figur.



















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