Blaugraues Präriegras Prairie Blues: das Ziergras, das im Herbst Feuer fängt
Im Sommer stahlblau, im Herbst leuchtend bronze-rot: Das Blaugraue Präriegras Prairie Blues (Andropogon gerardii Prairie Blues) verändert seine Farbe mit den Jahreszeiten wie kaum ein anderes Gras. Diese aufrecht wachsende Präriegraminee wird bis zu 180 cm hoch und eignet sich als Solitär oder in Beeten. Ihr großer Vorteil: Sie liebt Trockenheit und braucht kaum Pflege. Perfekt für sonnige, karge Standorte, an denen andere Pflanzen kapitulieren.
Warum das Andropogon gerardii Prairie Blues in keinem Beet fehlen sollte
Anders als viele ZierGräser kippen die festen, aufrechten Halme selbst bei Wind und Regen nicht um. Das blaugraue Laub bildet über den Sommer einen ruhigen Farbteppich, bevor es im September in warme Rot- und Kupfertöne umschlägt. Die braunen, dreiteiligen Blütenrispen erinnern an Krähenfüße und geben dem Gras seinen typischen Prärie-Charakter.
Das Blaugraue Präriegras richtig pflanzen und pflegen
Setzen Sie es an einen vollsonnigen Platz in durchlässigen, eher trockenen Boden – normale Gartenerde reicht völlig. Ein häufiger Fehler: zu viel Gießen und zu nährstoffreicher Boden, denn dann werden die Halme weich und die Farbe verblasst. Erst im Frühjahr zurückschneiden, so schützen die vertrockneten Halme im Winter den Horst und sehen mit Raureif herrlich aus.
Struktur für Beete, Terrassen und den ganzen Garten
Als hohes Gras strukturiert Prairie Blues große Flächen und harmoniert wunderbar mit Stauden wie Sonnenhut oder Fetthenne. In der Rubrik Gräser gehört es zu den robustesten Sorten, und zusammen mit passenden Sträucher und Stauden entsteht ein pflegeleichtes, naturnahes Beet, das von Jahr zu Jahr voller wird.

















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