Blut-Weiderich: die leuchtende Uferpflanze für Ihren Teich
Wenn im Hochsommer die meisten Uferpflanzen bereits verblüht sind, schickt der Blut-Weiderich (Lythrum salicaria) seine leuchtend rosa-violetten Blütenkerzen bis zu 100 cm in die Höhe. Diese heimische Sumpfstaude wächst am feuchten Teichrand und in Flachwasserzonen, wird bis zu einen Meter hoch und zieht Bienen sowie Schmetterlinge magisch an. Anders als die meisten Uferstauden blüht sie von Juli bis September durchgehend und bringt Farbe, wenn der Garten Ruhe braucht.
Warum der Blut-Weiderich Ihren Teichrand verwandelt
Die aufrechten Blütenähren wirken wie natürliche Farbakzente und geben selbst kleinen Teichen eine wilde, romantische Note. In Gruppen gepflanzt entsteht ein dichter Blütenschleier, der sich im Wind bewegt. Als eine der wertvollsten Insektenweiden verwandelt diese Staude Ihren Uferbereich in einen lebendigen Naturgarten.
Lythrum salicaria richtig pflanzen und pflegen
Setzen Sie die Pflanze im März oder Oktober rund 15 cm tief in feuchten, sandigen bis normalen Gartenboden an einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Wichtig: Der Boden darf nie austrocknen, denn nur bei dauerhafter Feuchtigkeit entfaltet der Blut-Weiderich seine volle Blütenpracht. In der Kategorie Alle Teichpflanzen zählt er zu den anspruchslosesten Arten.
Salicaire: robust durch jeden deutschen Winter
Mit einer Winterhärte bis -16 °C übersteht diese Staude unsere Winter mühelos und muss nicht geschützt werden. Ein Tipp aus der Praxis: Schneiden Sie die verblühten Stängel erst im Frühjahr zurück, so bieten sie Insekten Winterquartier und der Neuaustrieb wird buschiger. Im Vergleich zu vielen zarten Teichpflanzen breitet sie sich zuverlässig aus und wird Jahr für Jahr üppiger.





















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