Bluthasel ‚Purpurea‘: dunkelrotes Laub und essbare Nüsse in einem Strauch
Kaum ein Ziergehölz vereint so viel Farbe und Ertrag: Der Bluthasel ‚Purpurea‘ (Corylus maxima purpurea) treibt im Frühjahr tiefpurpurne Blätter aus, die den ganzen Sommer über dunkelrot bleiben. Dazu bildet er im Herbst echte, essbare Haselnüsse. Dieser buschig wachsende Strauch erreicht rund 4 Meter Höhe und eignet sich als Solitär, für Hecken oder als Blickfang im Beet. Er gedeiht in Sonne und Halbschatten und bringt Struktur ins Gartenjahr.
Warum der Bluthasel im Garten sofort auffällt
Anders als der grüne Wildhasel bleibt das rote Laub dieser Sorte den ganzen Sommer stabil und verblasst nicht zu Grün. Bereits im März und April zeigen sich hängende, rötlich überhauchte Kätzchen, die früh Insekten anlocken. Als Bienenweide liefert er wertvollen Pollen, wenn sonst noch wenig blüht.
Corylus maxima purpurea: Standort und Boden richtig wählen
Diese Haselnuss liebt tiefgründige, frische Böden, kommt aber auch mit lehmigen und kalkhaltigen Gartenerden gut zurecht. Ein häufiger Fehler: zu viel Schatten. Nur bei ausreichend Sonne färben sich Laub und Nüsse kräftig. Ein Standort mit Morgen- und Nachmittagssonne bringt die dunkelste Färbung.
Ernte und Verwendung im Garten
Von August bis September reifen die braunen Nüsse, die roh oder geröstet schmecken. In einer gemischten Hecke aus Schalenobstbäume schafft der Bluthasel Sichtschutz mit Mehrwert. Wer mehrere Sträucher setzt, steigert den Ertrag deutlich, da sich die Blüten gegenseitig bestäuben. Ein moderat wachsendes Gehölz, das Jahr für Jahr dichter und schöner wird.





























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