Böschungsmyrte Moss Green: der pflegeleichte Bodendecker, der Hänge zähmt
Wo andere Pflanzen an steilen Böschungen kapitulieren, breitet die Böschungsmyrte Moss Green (Lonicera pileata ‚moss green‘) ihren dichten, teppichartigen Wuchs aus und hält mit ihren Wurzeln sogar das Erdreich fest. Dieser immergrüne, flach wachsende Strauch bleibt nur etwa 50 cm hoch, überzeugt mit frischgrünem, moosartig feinem Laub das ganze Jahr über und eignet sich perfekt als Bodendecker, niedrige Hecke oder Flächenbepflanzung im Halbschatten. Ihr größter Vorteil: Sie erobert schwierige Standorte, die sonst kahl bleiben.
Warum die Böschungsmyrte Böschungen erobert
Der kriechende, tapetenartige Wuchs macht diese Sorte zum idealen Erosionsschutz an Hängen und Beeträndern. Die Triebe legen sich flach über den Boden und verwurzeln sich, wodurch nach zwei bis drei Jahren eine geschlossene grüne Fläche entsteht, die Unkraut verdrängt und Jäten fast überflüssig macht.
Lonicera pileata ‚moss green‘ im Vergleich zur verwandten Sorte
Anders als die kompaktere Lonicera nitida wächst die Lonicera pileata ‚moss green‘ breiter und flacher, was sie zum echten Flächendecker macht statt zum Formgehölz. Ihre unscheinbaren, grünlichen Blüten im Mai bis Juli locken Bienen an, gefolgt von zierenden violetten Beeren im Herbst.
So gelingt Ihnen die Pflege im deutschen Klima
Die Böschungsmyrte ist in unseren Breiten winterhart und liebt einen halbschattigen Platz auf frischem, gut durchlässigem und eher kalkhaltigem Boden. Gießen Sie mäßig, besonders im ersten Sommer, und vermeiden Sie den häufigsten Fehler: Staunässe, die den Wurzeln schadet. Als robuster Vertreter der Immergrüne Sträucher fügt sie sich mühelos zu anderen Sträucher im Garten und trägt das Label Plante Bleue für nachhaltigen Anbau.



























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