Bougainvillea weiß: die leuchtende Ausnahme unter den mediterranen Kletterern
Fast alle Bougainvilleen leuchten pink oder violett – diese Sorte setzt auf reines Weiß, und genau das macht sie so gefragt. Der Bougainvillea weiß (Bougainvillea glabra white) ist ein mediterraner Kletterer, der bis zu 5 Meter hoch wird und von Juli bis November eine dichte Wolke cremeweißer Hochblätter bildet. Ideal an einer sonnigen, geschützten Südwand, auf der Terrasse oder im Kübel. Sein größter Vorteil: Er bringt südländisches Flair, ohne mit knalligen Farben zu konkurrieren.
Warum der Bougainvillier so lange und üppig blüht
Was Sie für Blüten halten, sind eigentlich Hochblätter – die echten Blüten sind winzig und weiß. Dieser Trick der Natur sorgt dafür, dass die Farbpracht wochenlang hält, viel länger als bei echten Blüten. Je mehr Sonne und je knapper das Wasser, desto reicher blüht er. Ein häufiger Fehler: zu viel gießen. Der Bougainvillier blüht besser, wenn er zwischendurch leicht trocken steht.
Bougainvillea glabra white richtig überwintern
In Deutschland ist diese Pflanze nur bis etwa -3 °C winterhart (Zone 9b), deshalb wird sie hier meist im Kübel gezogen. Holen Sie sie vor dem ersten Frost hell und kühl bei 5 bis 10 °C ins Haus, dann treibt sie im Frühjahr kräftig wieder aus. Als eine der elegantesten Kletterpflanzen für den Kübel lässt sie sich problemlos am Rankgitter leiten und im Frühjahr zurückschneiden.
Der richtige Standort und Boden für weiße Blütenfülle
Pflanzen Sie im März oder April in durchlässige, eher magere Erde – Staunässe verträgt diese Sorte gar nicht. Im Vergleich zu den kräftig gefärbten Bougainvillea-Sorten wirkt die weiße Variante feiner und lichter, ein echter Blickfang vor dunklem Mauerwerk. Ein sonniger, windgeschützter Platz an der Südseite bringt die beste Blüte.




























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