Brasilianischer Guavenbaum: exotische Früchte und essbare Blüten in einem
Beim Brasilianischen Guavenbaum (Feijoa sellowiana), auch Feijoa oder Guave-Baum genannt, sind nicht nur die Früchte essbar, sondern auch die fleischigen Blütenblätter: Sie schmecken süß wie Zuckerwatte und sind eine echte Überraschung im Salat. Dieser immergrüne, buschige Strauch wird bei uns etwa 300 cm hoch und eignet sich sowohl als Solitärpflanze als auch für eine essbare Hecke. Er liebt sonnige Plätze und lässt sich problemlos im Kübel auf Terrasse oder Balkon ziehen.
Warum der Feijoa sellowiana mehr kann als jede normale Guave
Anders als die echte tropische Guave ist die Feijoa erstaunlich robust und übersteht Temperaturen bis -8 °C. In milden Regionen Deutschlands, etwa im Weinbauklima, bleibt sie im Freien; in kälteren Lagen bringen Sie den Kübel einfach frostfrei ins Winterquartier. Ihr silbrig-grünes Laub bleibt das ganze Jahr über schmückend.
So gelingt der Guavenbaum im deutschen Garten
Pflanzen Sie zwischen März und Mai oder im September und Oktober in durchlässige, sandig-nährstoffreiche Gartenerde mit neutralem pH-Wert. Staunässe ist der häufigste Fehler: Sorgen Sie im Kübel unbedingt für eine Drainageschicht. Als bienenfreundlicher Strauch bereichert er außerdem Ihr Insektenparadies und passt bestens zu anderen Exotische Obstbäume im sonnigen Beet.
Ernte und Geduld: was den Guavenbaum langfristig lohnt
Der Feijoa wächst mäßig, dafür stetig, und dankt Geduld mit einer immer üppigeren Ernte über die Jahre. Die Früchte fallen reif von selbst ab – ein kurzes Netz unter dem Baum erleichtert das Sammeln. Unter allen Obstbaumsorten gehört dieser selbstfruchtbare Klassiker zu den dankbarsten für alle, die etwas Ungewöhnliches ernten möchten.

























Reviews
There are no reviews yet.