Dill (Anethum graveolens): feines Aroma für Fisch, Salate und Einlegegurken
Vom frühen Sommer bis in den Oktober erntest du beim Dill zarte, gefiederte Blätter mit intensivem, leicht anisartigem Aroma. Schon wenige Wochen nach der Pflanzung schneidest du die ersten Spitzen – ideal für Gurkensalat, Lachs oder selbst eingelegte Gewürzgurken. Genau dieses klassische Küchenkraut macht den Unterschied auf dem Teller.
Was du beim Dill (Anethum graveolens) erntest und wofür er in der Küche unschlagbar ist
Dill entfaltet sein Aroma am besten roh und frisch. Er verliert beim Kochen schnell an Kraft, deshalb gibst du ihn erst kurz vor dem Servieren dazu. In cremigen Saucen, zu Kartoffeln, Ei oder gebeiztem Fisch spielt er seine Stärke aus. Ein häufiger Fehler: Dill mitkochen – dann schmeckt er fade. Die reifen Samen wiederum sind das Herzstück beim Einlegen von Gurken.
Dill pflanzen und ernten: der richtige Zeitpunkt im deutschen Garten
Diese Dill Jungpflanze setzt du ab April an einen sonnigen Platz mit durchlässigem, eher sandigem Gartenboden, etwa 25 cm Abstand. Er wächst schnell und wird rund 40 cm hoch. Ernte regelmäßig die jungen Blätter, das hält die Pflanze buschig und verzögert das Blühen. Bei Frost ist er empfindlich, warte daher mit dem Auspflanzen bis nach den Eisheiligen.
Dill im Topf und gute Nachbarn: so gelingt der Anbau auch auf dem Balkon
Dill lässt sich problemlos im Kübel ziehen – ein tiefer Topf mit Abzugsloch reicht. Gieße mäßig, denn er mag keine Staunässe. Als Küchenkraut passt er gut zu Gurken und Kohl, meide dagegen die direkte Nähe zu Fenchel. In unserem Sortiment an Kräuterpflanzen und weiteren Gewürzkräutern findest du passende Begleiter für die Fensterbank.





















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