Erdbeertraube Isabella: die Traube, die nach Walderdbeere duftet
Ihr Aroma ist ihr größter Trumpf: Die Erdbeertraube Isabella (Vitis vinifera Isabella) trägt tiefblaue bis violette Beeren, deren Fruchtfleisch überraschend nach Walderdbeere und Himbeere schmeckt. Diese alte Sorte klettert bis 5 Meter hoch, gedeiht an sonniger Hauswand oder Pergola und liefert ab September eine reiche Ernte. Anders als klassische Tafeltrauben ist sie robust, pilzfest und braucht kaum Pflanzenschutz.
Warum die Isabella Traube pflegeleichter ist als normale Reben
Diese Sorte gehört zu den amerikanisch geprägten Reben und zeigt eine natürliche Widerstandskraft gegen Mehltau und Pilzkrankheiten. Das bedeutet für Sie: kein regelmäßiges Spritzen wie bei empfindlichen Tafeltrauben. Mit einer Frosthärte bis -19 °C übersteht sie deutsche Winter problemlos und treibt jedes Frühjahr zuverlässig wieder aus.
Erdbeertraube richtig pflanzen und ziehen
Setzen Sie die Rebe an einen vollsonnigen, warmen Platz in durchlässigen, tiefgründigen Boden. Als kräftige Weinrebe braucht sie ein stabiles Rankgerüst, an dem sie ihre langen Triebe entlangführt. Ein häufiger Fehler: zu wenig Rückschnitt. Schneiden Sie im Spätwinter kräftig zurück, damit sich die Kraft auf wenige fruchttragende Triebe konzentriert.
So schmeckt und wächst Vitis vinifera Isabella im Lauf der Jahre
Im ersten Jahr baut die Pflanze ihr Wurzelwerk auf, ab dem zweiten bis dritten Jahr steigt der Ertrag deutlich. Die grünen Blüten im Mai und Juni sind unscheinbar, doch aus ihnen entwickeln sich die typischen Beerentrauben. Wie andere Kletterobstbäume gewinnt sie mit den Jahren an Umfang und wird zum grünen Blickfang. Die Beeren sind ideal frisch, als Saft oder für süße Marmelade.



















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