Essigbaum (Rhus typhina): das spektakulärste Herbstfeuer für Ihren Garten
Im Oktober verwandelt sich der Essigbaum in eine leuchtende Fackel aus Orange, Rot und Purpur – kaum eine andere Pflanze färbt sich so intensiv. Dieser genügsame Großstrauch (botanisch Rhus typhina) wird 4 bis 6 Meter hoch und ebenso breit, bildet eine flache, schirmartige Krone und eignet sich perfekt als Solitär in sonnigen bis halbschattigen Lagen. Seine samtig behaarten Triebe erinnern an ein Hirschgeweih – daher der Beiname Hirschkolbensumach.
Warum der Essigbaum so schnell wächst und was das bedeutet
Der Essigbaum zählt zu den wüchsigsten Gehölzen überhaupt und legt pro Jahr bis zu 50 cm zu. So haben Sie schnell einen stattlichen Blickfang. Wichtig zu wissen: Er treibt kräftige Wurzelausläufer, die weit vom Stamm entfernt neue Triebe bilden. Wer das nicht möchte, setzt beim Pflanzen eine Wurzelsperre – das ist die häufigste Fehlerquelle, die sich einfach vermeiden lässt.
Rhus typhina: robust, mellifer und pflegeleicht
Rhus typhina ist bis -28 °C winterhart und übersteht jeden deutschen Winter mühelos. Er wächst auf trockenen, sandigen bis lehmigen Böden, verträgt Hitze und braucht nur mäßige Wassergaben. Die pyramidenförmigen Blütenstände im Juni bis August sind wertvolle Bienenweide.
Der ideale Solitär für Struktur im Garten
Anders als kompakte Sträucher setzt der Essigbaum mit seiner breiten Silhouette einen architektonischen Akzent. In einer Sammlung aus Sträucher und Stauden bildet er den Höhepunkt, unter dem niedrige Begleitpflanzen zur Geltung kommen. Nach der Laubfärbung bleiben die roten, kolbenförmigen Fruchtstände bis in den Winter stehen und schmücken den kahlen Garten.




























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