Federgras Palomino: das leichteste Ziergras für sonnige Trockenstellen
Kaum ein Gras bewegt sich so schön im Wind wie das Federgras Palomino (Stipa trichotoma Palomino). Seine feinen, cremefarbenen Blütenrispen bilden ab Juli einen zarten Schleier, der bei jedem Lufthauch tanzt. Diese Stipe wird rund 60 cm hoch, wächst überhängend und passt perfekt in sonnige Beete, an Beetränder oder in Kübel auf Terrasse und Balkon. Anders als das steife Pfahlrohr bleibt sie luftig und transparent, wodurch dahinterstehende Stauden weiterhin sichtbar bleiben.
Warum sich das Federgras von anderen Gräsern abhebt
Palomino ist außergewöhnlich anspruchslos und liebt genau das, was vielen Pflanzen zu schaffen macht: trockene, magere und durchlässige Böden. Auf schweren, feuchten Erden fault die Wurzel dagegen leicht, weshalb ein wasserdurchlässiger Standort der wichtigste Erfolgsfaktor ist. Ihr überhängender Wuchs macht sie ideal für erhöhte Pflanzstellen, wo die Rispen frei herabfallen können.
Stipa trichotoma Palomino richtig durch den Winter bringen
Diese Stipa ist bis etwa -8°C frosthart (Zone 8b), verträgt also milde deutsche Winter im geschützten Beet. In raueren Lagen oder im Kübel schützen Sie den Wurzelballen mit Laub oder Vlies. Ein häufiger Fehler: zu frühes Zurückschneiden. Lassen Sie die Halme über den Winter stehen, sie schützen die Pflanze und sehen mit Raureif wunderschön aus.
Federgras pflegen: ein Ziergras fast ohne Arbeit
Im Frühjahr, wenn kein starker Frost mehr droht, schneiden Sie die alten Halme handbreit über dem Boden zurück. So treibt das Gras frisch und dicht wieder aus. Gedüngt werden muss kaum, magerer Boden fördert sogar die typische filigrane Form. So bleibt Ihnen ein elegantes, pflegeleichtes Gras, das Jahr für Jahr zuverlässig kommt.



















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