Federgras (Stipa tenuissima): das Gras, das bei jedem Windhauch tanzt
Kaum eine andere Pflanze bringt so viel Bewegung ins Beet wie das Federgras. Seine hauchfeinen, seidig glänzenden Halme wiegen sich schon bei der leichtesten Brise und erzeugen einen lebendigen, welligen Effekt. Botanisch als Stipa tenuissima bekannt und im Volksmund liebevoll Engelshaar-Pflanze genannt, erreicht dieses horstbildende Ziergras 40 bis 70 cm Höhe. Es ist die perfekte Wahl für sonnige, trockene Standorte und verleiht Kiesbeeten, Präriegärten und modernen Rabatten sofort eine luftige Leichtigkeit.
Warum die Engelshaar-Pflanze Ihren Garten das ganze Jahr belebt
Anders als viele Gräser bleibt das Federgras auch im Winter attraktiv: Die feinen Halme färben sich zur warmen goldblonden Töne und fangen das Licht ein. Ab Juni erscheinen die federartigen Blütenähren in Grün-Gelb, die im Sommer silbrig ausbleichen. So haben Sie über viele Monate ein dekoratives Highlight statt eines kahlen Beets.
Stipa tenuissima richtig pflanzen und pflegen
Das Federgras liebt durchlässige, sandige oder kiesige Böden und volle Sonne. Staunässe ist der häufigste Fehler, den Sie unbedingt vermeiden sollten, denn nasse Winterfüße vertragen die Wurzeln schlecht. Bei uns in Deutschland lohnt in rauen Lagen ein geschützter Standort, da die Rustikalität bei etwa -8 °C liegt. In Kübeln stellen Sie die Pflanze am besten an eine Hauswand.
Ein Gras, das jeden naturnahen Garten aufwertet
Als pflegeleichte Staude passt das Federgras hervorragend zu weiteren Gräser sowie zu trockenheitsliebenden Sträucher und Stauden wie Lavendel oder Salbei. Ein einfacher Tipp: Statt zu schneiden, kämmen Sie im Frühjahr das alte Laub mit den Händen aus, das schont den Horst und fördert kräftigen Neuaustrieb. So bleibt Ihr Beet Jahr für Jahr voll und dicht.
































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