Fransenblume ‘Rubra’: die Schattenstaude, die im Winter rot leuchtet
Während die meisten Schattenpflanzen im Winter kahl werden, färbt sich das Laub der Fransenblume ‘Rubra’ (Tellima grandiflora Rubra) genau dann tiefrot bis bronzefarben. Diese wintergrüne Staude wird etwa 40 cm hoch, bildet dichte Blattteppiche und begrünt schattige Ecken, unter denen sonst nichts wächst. Ideal als Bodendecker unter Bäumen und Sträuchern, wo sie von Mai bis Oktober zarte weiße Blütenglöckchen an aufrechten Stielen zeigt.
Warum die Fransenblume auffällt, wo andere Pflanzen aufgeben
Der große Vorteil dieser Staude: Ihr Laub reagiert auf Kälte, statt zu verschwinden. Je kühler es wird, desto intensiver rötet sich das rundliche Blatt. So bleibt Ihr Schattenbeet auch im Dezember lebendig, ohne dass Sie etwas dafür tun müssen. Innerhalb der Gruppe der Stauden gehört sie zu den wenigen Arten, die Bodendeckung und Wintereffekt vereinen.
Tellima grandiflora Rubra richtig pflanzen und pflegen
Setzen Sie die Pflanze im März bis Mai oder September bis Oktober in humosen, frischen bis feuchten Boden mit guter Drainage. Halbschatten oder Schatten ist perfekt, pralle Sonne dagegen ein häufiger Fehler, der die Blätter verbrennt. Mit einer Winterhärte bis -25°C übersteht sie auch strenge deutsche Winter mühelos. Gießen Sie mäßig, vor allem in den ersten Wochen.
Vielseitig einsetzbar im Beet und im Topf
Anders als viele Bodendecker versamt sich Tellima grandiflora ‘Rubra’ mit den Jahren dezent und schließt Lücken von selbst. So entsteht nach zwei bis drei Jahren ein dichter Teppich. In der Rubrik Sträucher und Stauden ist sie eine der pflegeleichtesten Wahlmöglichkeiten für Kübel auf schattigen Terrassen oder für die Unterpflanzung im Garten.



















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