Frühlings-Alpenveilchen ‘Rose’: Farbe, wenn alles andere ruht
Während der Garten im Januar noch schläft, öffnet das Frühlings-Alpenveilchen ‘Rose’ (Cyclamen coum) seine zartrosa Blüten direkt über dem gefrorenen Boden. Diese winterblühende Staude wird nur etwa 10 cm hoch, bildet einen niedrigen Teppich und eignet sich perfekt als Beeteinfassung im Halbschatten unter Gehölzen. Anders als das Herbst-Alpenveilchen (Cyclamen hederifolium) blüht es von Januar bis März und bringt Leben in die kälteste Jahreszeit.
Warum das Frühlings-Alpenveilchen im Winter unschlagbar ist
Seine Blüte fällt genau in die Zeit, in der kaum etwas anderes wächst. So haben Sie schon im Spätwinter kräftig rosa Farbtupfer, wenn Bienen an milden Tagen die ersten Nahrungsquellen suchen. Winterhart bis -22 °C und darunter (Zone 5a), übersteht es deutsche Winter problemlos im Freiland.
Cyclamen coum richtig pflanzen und dauerhaft genießen
Setzen Sie die Knollen von Juli bis Oktober an einen halbschattigen bis schattigen Platz in humosen, gut durchlässigen Boden. Ein wichtiger Tipp: Die Knolle nur flach mit etwa 3 cm Erde bedecken, denn zu tiefes Pflanzen bremst die Blüte. Mit der Zeit versamt sich Cyclamen coum von selbst und bildet dichte Teppiche.
Das dekorative Laub der Alpenveilchen
Selbst nach der Blüte bleibt das silbrig-grün marmorierte Herzlaub attraktiv und schmückt den Boden bis in den Frühling. Als langsam wachsende Staude passt es hervorragend zu anderen Stauden im Schattenbeet und ist eine der schönsten Sträucher und Stauden für naturnahe Unterpflanzungen. Bitte beachten: Die Knollen sind für Haustiere giftig.



























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