Galgant (Thai-Ingwer): das würzige Rhizom der thailändischen Küche
Vergessen Sie den gewöhnlichen Ingwer aus dem Supermarkt. Der Galgant (Alpinia galanga) liefert ein schärferes, zitronig-harziges Aroma, das die thailändische und indonesische Küche unverwechselbar macht. Diese tropische Staude bildet dicke Rhizome unter der Erde und schießt gleichzeitig bis zu 2 Meter hohe, schilfartige Blätter empor. Bei uns wächst sie am besten im Kübel an einem sonnigen bis halbschattigen Platz, den Sie im Winter frostfrei stellen. Das Ergebnis: frischer Galgant direkt aus dem eigenen Anbau, den man in Deutschland sonst kaum bekommt.
Warum sich der echte Alpinia galanga vom Ingwer unterscheidet
Anders als der weiche Speiseingwer bleibt das Galgant-Rhizom fester und holziger, weshalb man es in dünne Scheiben schneidet statt es zu reiben. Es verleiht Currys und der berühmten Tom-Kha-Gai-Suppe seine typische Frische. Verwechseln Sie ihn nicht mit dem Kleinen Galgant (Alpinia officinarum): Alpinia galanga wird deutlich größer und liefert mehr Ernte pro Pflanze.
So gelingt der Thai-Ingwer im Kübel
Gepflanzt wird zwischen März und Mai in ein durchlässiges, humusreiches und gleichmäßig feuchtes Substrat. Die Pflanze mag es warm und liebt hohe Luftfeuchtigkeit, weshalb sie sich perfekt für Wintergarten oder geschützten Balkon eignet. Ein häufiger Fehler: zu trockene Luft im Winter, die die Blattspitzen bräunen lässt.
Der Galgant als Bereicherung für Ihre Kräuterpflanzen
Neben der Küche überzeugt der Thai-Ingwer auch optisch: Sein üppiges, aufrechtes Laub macht ihn zum exotischen Blickfang. Wer seine Gewürzkräuter erweitern möchte, findet hier eine seltene Rarität, die Jahr für Jahr kräftiger austreibt und immer mehr aromatische Rhizome bildet.






















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