Garten-Wolfsmilch (Euphorbia lathyris): die aufrechte Staude gegen Wühlmäuse
Die Garten-Wolfsmilch, botanisch Euphorbia lathyris, ist als „Maulwurfspflanze“ oder „Springkraut“ bekannt und gilt seit Generationen als natürlicher Helfer gegen Wühlmäuse und Maulwürfe im Beet. Diese zweijährige Staude wächst kerzengerade bis 90 cm hoch, bildet eine strenge, fast architektonische Silhouette und eignet sich ideal als Struktur- und Bordürenpflanze an sonnigen Stellen. Ihr milchiger Saft und die kreuzweise angeordneten, blaugrünen Blätter unterscheiden sie deutlich von den flachwüchsigen Zier-Wolfsmilch-Arten.
Warum die Garten-Wolfsmilch mehr kann als andere Euphorbia-Arten
Anders als klassische Wolfsmilch bildet Euphorbia lathyris im ersten Jahr eine Blattrosette und schießt im zweiten Jahr steil in die Höhe. Der austretende Milchsaft soll Wühlmäuse fernhalten, weshalb sie oft rund um Gemüsebeete gesetzt wird. Ihr schnelles Wachstum sorgt schon in der ersten Saison für sichtbare Struktur.
Der richtige Standort für Euphorbia lathyris
Wählen Sie einen vollsonnigen Platz mit durchlässigem, gern kalkhaltigem Boden – Staunässe verträgt sie nicht. In Deutschland ist sie bis etwa -11 °C winterhart (Zone 8a); in rauen Lagen hilft eine geschützte Ecke. Von Juni bis August erscheinen unscheinbar grüne Blütenstände, die sich später zu ihren charakteristischen Samenkapseln entwickeln.
Pflege und Vermehrung der Garten-Wolfsmilch
Gepflanzt wird von März bis Mai. Die Garten-Wolfsmilch sät sich gern selbst aus, sodass Sie ohne Aufwand für Nachschub sorgen – überzählige Sämlinge einfach jäten. Wichtig: Tragen Sie beim Schneiden Handschuhe, denn der Milchsaft reizt Haut und Augen und ist für Haustiere giftig. Diese pflegeleichte Staude passt zu vielen anderen Wolfsmilch-Arten im sonnigen Steinbeet.




















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