Gelbholzhartriegel Flaviramea: der Strauch, der im Winter leuchtet
Wenn der Garten im Januar kahl daliegt, glühen seine Zweige in leuchtendem Gelbgrün. Der Gelbholzhartriegel (Cornus sericea flaviramea, auch Cornus flaviramea genannt) ist ein rasch wachsender, buschiger Strauch von rund 210 cm Höhe. Seine Stärke: die auffällig gefärbte Rinde, die erst nach dem Laubfall ihre volle Wirkung entfaltet. Ideal für einen sonnigen bis halbschattigen Platz an einem Teichrand oder in einem naturnahen Beet.
Warum der Cornus sericea flaviramea im Winter überzeugt
Anders als der rotholzige Cornus sanguinea ‚Midwinter Fire‘ setzt diese Sorte auf leuchtendes Gelb, das vor dunklem Nadelholz oder Schnee besonders strahlt. Die jungen Triebe zeigen die intensivste Farbe, weshalb ein gelegentlicher Rückschnitt im Frühjahr Sinn ergibt.
So kommt der Gelbholzhartriegel richtig zur Geltung
Pflanzen Sie ihn in frischen, eher sauren bis neutralen, feuchten Boden. Als eine der robustesten Sträucher und Stauden fühlt er sich auch an schwierigen, staunassen Stellen wohl, an denen andere Gehölze versagen. Im April bis Juni erscheinen weiße Blütendolden, gefolgt von kleinen Früchten für Vögel.
Ein häufiger Fehler und wie Sie ihn vermeiden
Wer nie zurückschneidet, bekommt mit den Jahren blasse, verholzte Triebe. Schneiden Sie alle zwei bis drei Jahre ein Drittel der ältesten Zweige bodennah ab, so bleibt die Farbe kräftig. Unter den Sträuchern ist er damit einer der dankbarsten für den naturnahen Garten.





















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