Grannen-Schildfarn ‚Herrenhausen‘: der immergrüne Filigranfarn für Schattenplätze
Kaum ein Farn bleibt im deutschen Winter so verlässlich grün wie der Grannen-Schildfarn ‚Herrenhausen‘. Während viele Farne im Herbst braun einziehen, hält diese Auslese ihre filigranen, mehrfach gefiederten Wedel das ganze Jahr. Der Polystichum setiferum Herrenhausen wird nur etwa 40 cm hoch, wächst breit ausladend und eignet sich perfekt für halbschattige bis schattige Beete unter Gehölzen, an der Nordseite des Hauses oder als immergrüner Bodendecker.
Warum der Filigranfarn schattige Plätze verwandelt
Seine fein zerteilten, fast spitzenartigen Wedel geben genau dort Struktur und Tiefe, wo Blumen kaum blühen. Der ausladende Wuchs schließt Lücken zwischen Hostas und Funkien, und weil er immergrün ist, bleibt Ihr Schattenbeet auch im Januar lebendig.
Polystichum setiferum ‚Herrenhausen‘ richtig pflanzen und pflegen
Pflanzen Sie im März, April oder September bis Oktober in frische, humose und leicht saure Gartenerde. Der Boden sollte feucht bleiben, aber nie zu Staunässe neigen, sonst faulen die Rhizome. Ein häufiger Fehler: zu sonniger Standort. Volle Sonne trocknet die Wedel aus. Diese Sorte zählt zu den robusten, pflegeleichten Stauden und ist bis -14 °C winterhart.
Was den Grannen-Schildfarn von anderen Farnen unterscheidet
Anders als der ähnliche Wurmfarn behält ‚Herrenhausen‘ seine Wedel im Winter und bildet mit der Zeit einen dichten, trichterförmigen Horst. Er wächst langsam, wird aber Jahr für Jahr voller. Unter den vielen Sträuchern und Stauden für Schattenlagen bleibt er einer der elegantesten. Ein Vlies bei strengem Frost hält die Wedel makellos schön.






























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