Grevillea juniperina: der Wacholderblatt-Strauch, der im Winter blüht
Während die meisten Sträucher im Winter kahl sind, öffnet die Grevillea juniperina von Februar bis Mai leuchtend rote Spinnenblüten. Dieser immergrüne Strauch aus Australien wird etwa 200 cm hoch, wächst buschig bis kriechend und eignet sich perfekt für sonnige Beete. Sein nadelartiges Laub erinnert an Wacholder – daher der Name Wacholderblatt-Grevillea. Anders als viele Blühende Sträucher braucht er sehr wenig Wasser und liebt trockene, magere Böden.
Warum die Wacholderblatt-Grevillea Ihren Garten belebt
Ihre Blüten erscheinen genau dann, wenn im Garten sonst kaum etwas los ist. Als Bienenweide zieht sie früh im Jahr Insekten an und ist damit ein echter Nektarspender im Vorfrühling. Ihr feines, immergrünes Nadellaub bleibt das ganze Jahr über dekorativ und bildet eine dichte, strukturgebende Fläche.
So gelingt die Kultur der Grevillea juniperina
Diese Grevillea braucht einen durchlässigen, sandigen und leicht sauren Boden – Staunässe verträgt sie überhaupt nicht, das ist der häufigste Fehler. Pflanzen Sie sie im Frühjahr oder Herbst an einen vollsonnigen, geschützten Platz, denn ihre Frosthärte liegt bei etwa -8 °C. In kühleren Regionen Deutschlands gedeiht sie am besten im Kübel, den Sie im Winter frostfrei stellen. Verwenden Sie keinen phosphathaltigen Dünger, das mag diese australische Art nicht.
Grevillea juniperina im Vergleich zu Grevillea juncifolia
Die oft gesuchte Grevillea juncifolia hat gelb-orange Blüten und wird höher, während die juniperina mit ihren kompakten roten Blüten und dem flacheren Wuchs bessere Bodendecker abgibt. In einem gemischten Beet blühender Sträucher setzt sie farbige Akzente, wenn alles andere noch schläft. So bringt dieser Strauch Leben in jeden sonnigen Garten – ganz ohne Duft, dafür mit auffälliger Blütenpracht.





























Reviews
There are no reviews yet.