Großblütige Bergminze: rosa Blütenwolke mit Minzduft
Zerreiben Sie ein einziges Blatt der Großblütigen Bergminze zwischen den Fingern – sofort steigt ein frischer Minz-Kräuterduft auf. Diese Staude (Calamintha grandiflora), auch schlicht Calament genannt, wird rund 50 cm hoch und bildet den ganzen Sommer bis in den November hinein rosa-violette Blüten. Ideal für sonnige Beete, Beeteinfassungen und Töpfe. Ihr großer Vorteil: Sie blüht länger als die meisten Verwandten und lockt Bienen wie Hummeln magisch an.
Warum die Großblütige Bergminze länger blüht als andere Sorten
Anders als die kleinblütige Calamintha nepeta trägt diese Art deutlich größere, auffällige Blüten. Wer sie im Juli leicht zurückschneidet, wird mit einer zweiten kräftigen Blüte im Herbst belohnt – ein einfacher Trick für Farbe bis in den November.
So gelingt Calamintha grandiflora im deutschen Garten
Setzen Sie die Pflanze an einen vollsonnigen Platz in durchlässigen, nährstoffreichen Boden. Der häufigste Fehler ist Staunässe: Schwere Böden mischen Sie mit Sand oder Kies auf. Im Kübel sorgt eine Drainageschicht für gesunde Wurzeln auch nach nassen Wintern.
Die Bergminze als Kraut und Bienenweide
Die aromatischen Blätter eignen sich für einen erfrischenden Tee im Stil des Aubrac-Tees – einfach frisch aufgießen. Als eine der ausdauerndsten Bergminze überzeugt sie zudem als pflegeleichte Nektarquelle. In der Kombination mit anderen Stauden bildet sie über Jahre immer dichtere, duftende Polster – ideal, um Beetlücken dauerhaft zu schließen.























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