Großes Immergrün (Vinca major): der Bodendecker, der Schatten in Grün verwandelt
Wo unter Bäumen und an schattigen Ecken nichts mehr wachsen will, breitet sich das Große Immergrün mühelos aus. Diese immergrüne Staude bildet dichte grüne Teppiche und blüht dabei violett von März bis September. Sie wird nur 30 bis 40 cm hoch, breitet sich aber auf 60 bis 80 cm aus. Ideal als Unterpflanzung, Beeteinfassung oder flächiger Bodendecker in schattigen bis halbschattigen Lagen. Ihre großen, glänzenden Blätter unterscheiden sie deutlich vom kleineren Vinca minor.
Warum das Großblättrige Immergrün mehr kann als andere Bodendecker
Das Große Immergrün wächst schnell und schließt kahle Stellen zuverlässig. Seine Ausläufer bewurzeln sich beim Bodenkontakt selbst und verdichten so den Teppich Jahr für Jahr. Das erspart Unkrautjäten, denn kaum ein Wildkraut kommt gegen diesen dichten Wuchs an. Anders als viele Stauden bleibt das Laub auch im deutschen Winter grün und schützt den Boden vor Erosion und Austrocknung.
So gelingt die Pervenche in schattigen Gärten
Pflanzen Sie das Immergrün in normalen, frischen und durchlässigen Gartenboden. Ein Abstand von 50 bis 60 cm reicht, da sich die Pflanze rasch verbreitet. In der Kategorie der winterharten Stauden gehört sie zu den robustesten: Sie ist bis -28°C frosthart und übersteht jeden deutschen Winter problemlos.
Vinca major richtig pflegen und im Zaum halten
Vinca major ist mäßig durstig und braucht nur bei langer Trockenheit Wasser. Ein häufiger Fehler: Man unterschätzt ihre Ausbreitung. Schneiden Sie die Ausläufer im Frühjahr einfach zurück, um die Fläche zu begrenzen. Wichtig für Tierhalter: Die Pflanze ist giftig für Haustiere. Ein Rückschnitt nach der Hauptblüte regt zudem neuen, kompakten Austrieb an.



















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