Hängegeranie rot: der Klassiker, der über den Balkonkasten fließt
Anders als die aufrecht wachsenden Zonalgeranien bildet die Hängegeranie rot (Pelargonium peltatum) lange, überhängende Triebe, die bis zu 80 cm herabfallen und einen leuchtend roten Blütenwasserfall bilden. Diese als Elsässer Geranie bekannte Efeu-Geranie ist die ideale Pflanze für Balkonkästen, Ampeln und erhöhte Kübel, wo ihre Kaskade voll zur Geltung kommt. Ihr Geheimnis: dicke, glänzende Blätter, die Wasser speichern und sie deutlich trockenheitsverträglicher machen als andere Geranien.
Warum die rote Hängegeranie den ganzen Sommer blüht
Von Mai bis in den November hinein produziert sie ununterbrochen neue Blütendolden, sofern sie an einem sonnigen bis halbschattigen Platz steht. Ein kurzer Tipp aus der Praxis: Verblühtes regelmäßig ausbrechen, damit die Pflanze ihre Kraft in neue Knospen statt in Samen steckt. So bleibt die Blütenpracht über Monate erhalten.
Pelargonium peltatum richtig pflanzen und gießen
Setzen Sie die Jungpflanzen von März bis Mai mit rund 20 cm Abstand in nährstoffreiche, durchlässige Erde. Ein häufiger Fehler: zu viel Wasser. Die Hängegeranie braucht nur mäßige Wassergaben, denn ihre fleischigen Blätter sind ein Wasserspeicher, und Staunässe lässt die Wurzeln faulen. Wöchentliches Düngen sorgt für kräftige Farben. Als Efeu-Geranie zählt sie zu den beliebtesten Geranien – Pelargonien und gedeiht besonders gut in Töpfen.
Frostschutz und Überwinterung der Elsässer Geranie
Bis etwa -11 °C ist sie bedingt winterhart, in Deutschland sollte sie jedoch vor dem ersten Frost ins Haus geholt werden. Ein heller, kühler Raum bei rund 5 bis 10 °C reicht zum Überwintern völlig aus. So blüht sie im nächsten Jahr noch üppiger. Als Teil der Terrassen- und Balkonpflanzen für Töpfe und Balkonkästen ist sie zudem bienenfreundlich und belebt jeden Außenbereich.

































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