Herbsthimbeere ‘Versailles’ (x2): süße Früchte bis zum ersten Frost
Während klassische SommerHimbeeren im Juli abgeerntet sind, trägt die Herbsthimbeere ‘Versailles’ (Rubus idaeus versailles) bis in den Oktober hinein. Diese remontierende Sorte liefert von Juli bis September große, leuchtend rote und aromatisch-süße Früchte. Sie wächst buschig, erreicht rund 150 cm Höhe und eignet sich für Beet, Reihe oder großen Kübel. Als selbstfruchtende Pflanze braucht sie keinen Partner und liefert schon im ersten Jahr eine Ernte.
Warum die Herbsthimbeere später und länger trägt
Herbsthimbeeren fruchten an den einjährigen Ruten, die im selben Jahr wachsen. Das ist der große Vorteil: Sie schneiden im Spätwinter einfach alle Triebe bodennah ab, und die Pflanze treibt frisch aus. So vermeiden Sie das mühsame Ausschneiden alter Ruten und beugen Krankheiten wie der Rutenkrankheit vor.
Rubus idaeus versailles: der richtige Standort
Diese Sorte liebt einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit frischem, humosem und leicht saurem Boden. In der Sonne werden die Früchte am süßesten. Mit einer Winterhärte bis -39 °C übersteht sie jeden deutschen Winter mühelos und gehört zu den robustesten winterharten Himbeersorten. Ein durchlässiger Boden verhindert Staunässe, den häufigsten Fehler beim Anbau.
Ertragreich anbauen und clever nutzen
Setzen Sie die Pflanzen mit 40 bis 50 cm Abstand, damit sich jede Rute gut entwickelt. Die Sorte breitet sich über Ausläufer aus, weshalb eine Wurzelsperre im Kübel sinnvoll ist. Als mellifere Pflanze zieht sie im Mai und Juni Bienen an. Wie andere Himbeeren ergänzt sie jeden Kleinobstbaum im Naschgarten und liefert eine reiche, gesunde Ernte über viele Wochen.



















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