Herzblättriger Blütenkohl: die schwebende Blütenwolke für große Gärten
Stellen Sie sich eine zwei Meter hohe Wolke aus tausenden winzigen weißen Blüten vor, die im Juni scheinbar über dem Beet schwebt. Genau das leistet der Herzblättrige Blütenkohl (Crambe cordifolia). Diese großblättrige Staude bildet unten ein Polster aus riesigen, herzförmigen Blättern und schickt darüber lockere, verzweigte Blütenrispen in die Höhe. Ideal als Strukturpflanze im Hintergrund von Beeten, an einem sonnigen bis halbschattigen Platz mit tiefgründigem, gut durchlässigem Boden. Der Duft und die Bienenfreundlichkeit machen ihn zusätzlich wertvoll.
Warum der Crambe cordifolia jeden Garten größer wirken lässt
Anders als viele kompakte BlühStauden arbeitet diese Staude mit Volumen und Transparenz zugleich. Die Blütenwolke ist so licht, dass man durch sie hindurchsehen kann, was dahinterliegende Pflanzen nicht verdeckt, sondern romantisch verschleiert. So schaffen Sie Tiefe im Beet, ohne Licht wegzunehmen.
Herzblättriger Blütenkohl im Garten richtig pflanzen
Diese Staude braucht Platz und einen tiefen, lockeren Boden, denn sie bildet eine kräftige Pfahlwurzel aus. Deshalb sollten Sie sie gleich an den endgültigen Standort setzen, da sie ein Umpflanzen später schlecht verträgt. Als eine der eindrucksvollsten Blühende Stauden entfaltet sie ihre volle Größe erst ab dem zweiten oder dritten Jahr, dann aber Jahr für Jahr zuverlässig.
Pflege, Winterhärte und typische Fehler
Der Herzblättrige Blütenkohl ist winterhart und in deutschen Gärten mit etwas Mulchschutz gut geschützt. Vermeiden Sie unbedingt Staunässe, denn nasse Wurzeln sind der häufigste Fehler und lassen die Pflanze faulen. Im Vergleich zu anderen Stauden ist sie ansonsten anspruchslos: nach der Blüte einfach die verblühten Rispen zurückschneiden. Als Schnittblume hält sie auch in der Vase erstaunlich lange.
























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