Japanische Krötenlilien Mischung (x5): die Orchidee des Schattens
Wer denkt, im Schatten blüht nichts Spektakuläres, hat die Japanische Krötenlilie (Tricyrtis hirta) noch nicht gesehen. Ihre sternförmigen Blüten sind orchideenartig gesprenkelt und öffnen sich erst im August und September, wenn die meisten Stauden längst verblüht sind. Diese Mischung bringt Farbe in dunkle Ecken, wird 40 bis 70 cm hoch und ist ideal für Beetränder, Rabatten und Steingärten. Anders als viele Schattenpflanzen liefert sie ihren großen Auftritt genau dann, wenn der Garten sonst müde wirkt.
Warum die Krötenlilie Ihr Schattenbeet rettet
Ihre späte Blütezeit ist ihr größter Trumpf: Von August bis September füllt sie die Lücke zwischen Sommer und Herbst. Die exotisch getupften Blüten sitzen entlang der überhängenden Triebe und wirken wie kleine gesprenkelte Lilien. Pflanzen Sie mehrere Exemplare in Gruppen, entsteht ein dichter, blühender Teppich im Halbschatten.
Tricyrtis hirta richtig pflanzen und pflegen
Diese Staude liebt humosen, frischen und gut durchlässigen Boden im Halbschatten bis Schatten. Wichtig: Der Boden darf nie ganz austrocknen, sonst leiden die Blätter im Sommer. Setzen Sie die nackten Wurzeln im Frühjahr oder Herbst mit rund 6 cm Abstand, gießen Sie mäßig und mulchen Sie leicht, um die Feuchtigkeit zu halten.
Winterhart und dauerhaft schön
Die Japanische Krötenlilie gehört zu den zuverlässigen, winterharten Stauden und übersteht deutsche Winter problemlos im Freien. Sie zieht im Herbst ein und treibt jedes Frühjahr kräftiger aus. Häufigster Fehler: zu sonniger, trockener Standort. Im tiefen Halbschatten mit gleichmäßiger Feuchte entfaltet sie ihre volle Pracht.



















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