Japanischer Hibiskus ‘Hamabo’: die zartrosa Ausnahme unter den Gartenhibisken
Seine Blüten sehen aus wie aus Seidenpapier gefaltet: cremeweiß bis zartrosa, mit einem leuchtend roten Auge in der Mitte. Der Japanische Hibiskus ‘Hamabo’ (Hibiscus syriacus Hamabo) ist ein winterharter Zierstrauch, der bis zu 250 cm hoch wird und von Juli bis Oktober blüht. Er ist ideal als Solitär, in der Hecke, im Beet oder im Kübel auf der Terrasse. Sein größter Vorteil: Er blüht dann, wenn viele andere Sträucher längst verblüht sind.
Warum der Hibiscus syriacus Hamabo anders blüht als klassische Sorten
Anders als die tiefblauen oder purpurnen Standardsorten setzt ‘Hamabo’ auf sanfte Pastelltöne. Jede Blüte hält nur einen Tag, doch der Strauch bildet ständig neue Knospen nach, sodass die Blütezeit über Monate reicht. Das macht ihn zur perfekten Wahl für einen langen, dezenten Farbverlauf im Spätsommer.
Der Japanische Hibiskus als pflegeleichter Blickfang
Er wächst mäßig und buschig, was den Schnitt unkompliziert macht. Ein Rückschnitt im späten Frühjahr fördert kräftige neue Triebe und mehr Blüten.
Die Blüten eignen sich zudem als Schnittblumen für die Vase.
Pflegetipp: der häufigste Fehler bei blühenden Sträuchern
Ein verbreiteter Irrtum ist zu frühes Verzagen: ‘Hamabo’ treibt spät im Frühjahr aus, oft erst im Mai. Nicht ungeduldig entfernen! Unter den Hibiskus-Sorten zählt er zu den spätesten Austreibern. Gepflanzt wird von März bis April oder im September und Oktober, damit die Wurzeln vor Frost gut einwachsen.




















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