Koriander Coriandrum sativum: frisches Aroma direkt aus dem Garten
Mit diesem Koriander (Coriandrum sativum marino) ernten Sie vom Frühsommer bis in den Herbst frische, zitronig-würzige Blätter. Schon sechs bis acht Wochen nach der Aussaat schneiden Sie das erste Grün. Später reifen die aromatischen Samen. Diese Bio-Sorte schießt langsamer als klassischer Koriander und bleibt länger erntereif.
Was Sie beim Koriander Coriandrum sativum ernten und wann
Die frischen Blätter ernten Sie zwischen Juni und Oktober, sobald die Pflanze etwa 15 cm hoch ist. Schneiden Sie immer die äußeren Blätter, dann wächst der Koriander nach. Lassen Sie einige Pflanzen blühen, reifen im Spätsommer die runden Samen: getrocknet ergeben sie ein warmes, leicht orangiges Gewürz.
Coriandrum sativum marino in der Küche: Blatt und Samen richtig nutzen
Die frischen Blätter geben Sie erst am Ende der Zubereitung dazu, denn Hitze zerstört ihr Aroma. Perfekt in Currys, Salsa, asiatischen Suppen und über gegrilltem Fisch. Die getrockneten Samen dagegen vertragen Hitze gut und würzen Brot, Eingelegtes und Currypasten. So nutzen Sie eine Pflanze für zwei völlig verschiedene Aromen.
Koriander säen und pflegen: einfache Tipps für Deutschland
Säen Sie ab März geschützt oder ab April direkt ins Beet, an einem sonnigen bis halbschattigen Platz mit lockerem, frischem Boden. Als Teil der Kräutersamen sät man ihn am besten alle drei Wochen für laufenden Nachschub. Bei Trockenheit gießen, sonst schießt er früher. Der häufigste Fehler: zu spät ernten.
Für wen sich dieser Koriander lohnt
Diese Sorte passt zu Hobbyköchen, die asiatisch, mexikanisch oder orientalisch kochen und frische Kräuter lieben. Auch für kleine Gärten und Töpfe ist sie ideal. Wer seinen eigenen Kräutergarten anlegt, ergänzt sie gut mit anderen Samen für den Gemüsegarten wie Petersilie oder Dill.




















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