Kriechspindel Coloratus: der Bodendecker, der sich im Herbst rot färbt
Ihr großer Trumpf? Das Laub wird kalt gefärbt. Sobald die Temperaturen sinken, verwandelt sich das grüne Blattwerk der Kriechspindel Coloratus (Euonymus fortunei Coloratus) in ein tiefes Weinrot bis Purpur – und bleibt den ganzen Winter über an der Pflanze. Dieser flach wachsende, immergrüne Bodendecker wird nur 20 bis 40 cm hoch, breitet sich aber teppichartig 1 bis 1,5 m weit aus. Ideal für halbschattige Böschungen, unter Sträuchern oder als flächige Begrünung, wo sonst kahler Boden bleibt.
Warum Euonymus fortunei Coloratus jeden Kahlplatz füllt
Diese Sorte wächst langsam, aber unaufhaltsam und schließt Lücken zwischen anderen Gehölzen dicht ab. Die Triebe wurzeln beim Bodenkontakt selbst an, sodass sich der Teppich stabil verankert – perfekt gegen Erosion an Hängen. Ein Tipp aus der Praxis: An einer Wand oder einem Baumstamm klettert sie mit Haftwurzeln bis zu 2 m hoch, wenn Sie sie lassen. So haben Sie zwei Pflanzen in einer.
Der pflegeleichte Bodendecker für den Halbschatten
Die Kriechspindel gedeigt am besten im Halbschatten auf durchlässigem Boden. Sie ist mit -22 °C bestens winterhart und übersteht deutsche Winter problemlos. Gießen Sie nur mäßig, denn Staunässe verträgt sie schlecht. Als eine der robustesten plantes à feuillage persistant braucht sie kaum Aufmerksamkeit.
Ein Coloratus, der sich von grünen Sorten abhebt
Anders als panaschierte Sorten wie Emerald Gaiety setzt der Coloratus voll auf den Farbwechsel des Laubs statt auf bunte Ränder. Von Bakker empfohlen, findet er seinen Platz bei den Immergrüne Pflanzen und macht auch im Topf auf Balkon und Terrasse eine gute Figur. Häufigster Fehler: zu tiefe Pflanzung – setzen Sie den Wurzelballen ebenerdig.



















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