Labrador-Veilchen: das dunkellaubige Veilchen für schattige Ecken
Ungewöhnlich an diesem Veilchen ist sein bronze-purpurnes Laub, das im Austrieb fast schokoladenbraun wirkt und einen starken Kontrast zu den zart violetten Blüten bildet. Das Labrador-Veilchen (Viola labradorica), auch Amerikanisches Veilchen genannt, wird nur rund 10 cm hoch und wächst teppichartig. Es ist die ideale Bodendecker-Staude für halbschattige bis schattige Plätze unter Gehölzen, wo viele Blühpflanzen versagen. Anders als das heimische Duftveilchen punktet es weniger durch Duft als durch sein farbiges, ganzjährig attraktives Laub.
Warum das Labrador-Veilchen Ihre Schattenbeete belebt
Von April bis Juni öffnen sich unzählige kleine violette Blüten über dem dunklen Laub. Weil die Pflanze sich zuverlässig selbst aussät, entsteht mit den Jahren ein flächiger Teppich, der Unkraut wirksam unterdrückt und Pflegearbeit spart. In gemischten Pflanzungen aus Sträuchern und Stauden füllt es kahle Bodenstellen mühelos aus.
Viola labradorica richtig pflanzen und pflegen
Setzen Sie die Pflanze im März, April oder Oktober in einen frischen, humosen und neutralen Boden. In deutschen Gärten ist sie mit einer Frosthärte bis -39 °C absolut winterhart und übersteht auch strenge Winter mühelos. Ein wichtiger Tipp: nicht in praller Sonne oder auf trockenem Boden pflanzen, sonst verblasst das schöne dunkle Laub und die Blätter vertrocknen.
Amerikanisches Veilchen als essbare Zierpflanze
Die Blüten des Labrador-Veilchens sind essbar und schmücken Salate oder Desserts. Als eine der wenigen wirklich winterharten Bodendecker für den Garten mit farbigem Laub ist es unter den Stauden ein echter Geheimtipp für dauerhaft schöne Schattenflächen.
























Reviews
There are no reviews yet.