Lampenputzergras: das flauschigste Ziergras für sonnige Beete
Seine cremeweißen, seidig behaarten Blütenwedel sehen aus wie kleine Federboas, die im Wind tanzen – genau das macht das Lampenputzergras so besonders. Diese Art, botanisch Pennisetum villosum und auch als Federborstengras oder Igelgras bekannt, wird rund 60 cm hoch, wächst aufrecht und buschig und blüht von August bis Oktober. Ideal für sonnige Beete und Steingärten, bringt es Textur und Leichtigkeit, wo andere Stauden längst verblüht sind.
Warum Pennisetum villosum weicher wirkt als seine Verwandten
Anders als das kräftigere Pennisetum alopecuroides sind die Ähren dieser Art auffällig weich und fast wollig – daher der Beiname villosum, also behaart. Die cremefarbenen Wedel schimmern gegen die Sonne und wirken deutlich zarter, perfekt für einen romantischen, natürlichen Beetstil.
So gelingt das Federborstengras in Ihrem Garten
Das Gras liebt volle Sonne und vor allem durchlässigen, drainierenden Boden – Staunässe im Winter ist der häufigste Fehler und lässt die Wurzeln faulen. In milden Regionen bleibt es draußen, in kälteren Lagen Deutschlands schützen Sie es mit Laub oder überwintern es im Topf frostfrei. Ein Platz zwischen anderen Gräser-Arten sorgt für spannende Höhenstaffelung.
Igelgras richtig schneiden und über Jahre genießen
Erst im Frühjahr schneiden Sie das Pennisetum bodennah zurück – die alten Halme schützen den Horst im Winter und sehen bereift wunderschön aus. Mit den Jahren wird der Horst dichter und blühfreudiger, sodass Ihr Beet Saison für Saison voller wirkt. Gießen Sie mäßig, denn diese Art kommt hervorragend mit Trockenheit zurecht.






















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