Lampionblume Gigantea: die auffälligsten Papierlaternen im Herbstgarten
Ihre orangefarbenen Lampions sind bis zu doppelt so groß wie bei gewöhnlichen Sorten – daher der Name Gigantea. Die Lampionblume (Physalis franchetii gigantea, auch Alkekengi genannt) ist eine kräftige Staude, die bis zu 100 cm hoch wird und buschig wächst. Von August bis Oktober bildet sie ihre berühmten aufgeblasenen Hüllkelche, ideal für sonnige bis halbschattige Beete und als langlebiger Trockenstrauß. Sie liebt durchlässigen, nährstoffreichen und eher sauren Boden.
Warum die Lampionblume Ihren Herbstgarten verwandelt
Wenn andere Blüten längst verblüht sind, setzt diese Staude leuchtend orange Akzente. Die papierartigen Lampions umhüllen jeweils eine kleine Beere und halten wochenlang an der Pflanze. Getrocknet behalten sie ihre Farbe monatelang – perfekt für herbstliche Gestecke.
Physalis franchetii gigantea: robust und schnellwüchsig
Ein wichtiger Tipp: Diese Staude breitet sich über unterirdische Ausläufer stark aus. Setzen Sie sie mit einer Wurzelsperre oder in einen Kübel, damit sie das Beet nicht überwuchert. Genau diese Wuchskraft macht sie aber auch so pflegeleicht und winterhart in unserem Klima – sie treibt jedes Frühjahr zuverlässig neu aus.
So gelingt die Kultur unter den auffälligen Stauden
Pflanzen Sie von Mai bis Juli an einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit durchlässigem Boden. Bei den Sträuchern und Stauden gehört sie zu den unkompliziertesten Vertretern. Ernten Sie die Lampions ab September, sobald sie sich orange färben – schneiden Sie ganze Stiele und hängen Sie sie kopfüber zum Trocknen auf.


















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