Lankongense Lilie (x3): die zierliche Berglilie mit nickenden Turban-Blüten
Statt großer, aufrechter Trompeten überrascht die Lankongense Lilie mit vielen kleinen, nickenden Türkenbund-Blüten an einem einzigen Stiel. Diese aus dem Himalaya stammende Berglilie (Lilium lankongense) wird nur 90 bis 120 cm hoch, duftet angenehm und öffnet ihre rosa-purpurn gesprenkelten Blüten von Juni bis August. Perfekt für Beet und Kübel, blüht sie am schönsten an einem Standort mit sonnigem Kopf und kühlem, feuchtem Fuß – anders als die meisten Gartenlilien.
Warum die Berglilie zart und trotzdem robust ist
Die vielen kleinen Blüten wirken luftig und elegant, doch dahinter steckt eine winterharte Gebirgspflanze. In Deutschland übersteht sie den Winter im Beet problemlos, solange der Boden im Winter nicht nass steht. Ein kleiner Tipp: Eine Kiesschicht unter der Zwiebel verhindert Fäulnis zuverlässig.
Der richtige Boden für Lilium lankongense
Anders als viele Lilien liebt diese Art sauren bis neutralen, humosen Boden – Rhododendronerde ist ideal. Sie gedeiht dort, wo Kalk andere Lilien schwächt, deshalb passt sie perfekt in Moorbeete. Zu den beliebtesten Lilien-Zwiebeln zählt sie, weil sie sich mit der Zeit von selbst ausbreitet und immer buschiger blüht.
So setzen Sie die Blütenpracht in Szene
Pflanzen Sie im Abstand von 20 bis 25 cm in kleine Gruppen für den vollen Effekt. Als eine unserer schönsten Sommerzwiebeln macht sie sich auch als Schnittblume in der Vase gut. Bakker empfiehlt einen halbschattigen bis sonnigen Platz, damit die zarten Blüten lange halten.




















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