Liebesgras: die rosa Nebelwolke, die im Spätsommer alle Blicke fängt
Ende August verwandelt sich das Liebesgras (Eragrostis spectabilis) in eine schwebende rosa Wolke, die über dem Beet zu tanzen scheint. Diese winterharte Ziergras-Staude wird 60 bis 70 cm hoch, bildet feine purpurne Blütenrispen und eignet sich perfekt für Beeteinfassungen und sonnige Beete. Ihr größter Vorteil: Sie braucht kaum Pflege und liefert einen Effekt, den kaum ein anderes Gras erreicht. Anders als das echte afrikanische Liebesgras ist diese Art bis -28°C frosthart und übersteht deutsche Winter problemlos.
Warum das Rote Liebesgras im Spätsommer begeistert
Die zarten Rispen fangen das Gegenlicht ein und leuchten rosa-violett auf. Am schönsten wirkt der Effekt in Gruppen gepflanzt, denn dann entsteht die typische Schleierwirkung. Da es zu den späten Gräsern gehört, bringt es Farbe, wenn viele Sommerblumen schon nachlassen.
Eragrostis spectabilis richtig pflanzen und pflegen
Diese Graminée liebt volle Sonne und einen drainierten, eher trockenen Boden. Staunässe ist der häufigste Fehler: Auf schwerem Lehm sollten Sie Sand einarbeiten. Als pflegeleichte Vertreterin der Gräser wächst sie schnell und bildet schon im ersten Jahr einen dichten Horst.
Ein Magnet für Insekten im naturnahen Garten
Das Liebesgras ist nektarreich und lockt Insekten an, ideal für einen jardin sauvage. Kombiniert mit anderen Sträucher und Stauden entsteht ein lebendiges, pflegeleichtes Beet. Schneiden Sie die Halme erst im Frühjahr zurück, denn im Winter sorgen die Rispen für dekorativen Raureif.





















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