Lotuspflaume (Diospyros lotus): der robuste Verwandte der Kaki mit winzigen Honigfrüchten
Während die klassische Persimone große orangefarbene Früchte trägt, überrascht die Lotuspflaume mit unzähligen kirschgroßen Früchten, die im Herbst dunkelbraun bis schwarz reifen und dann an Datteln erinnern. Dieser genügsame Obstbaum wird bis zu 10 Meter hoch, eignet sich als Solitär oder als hohe Hecke und liefert essbare Früchte, sobald sie überreif und weich sind. Sein großer Vorteil: Er ist selbstfruchtbar, sehr winterhart und deutlich anspruchsloser als die echte Kaki.
Warum die Lotuspflaume in deutschen Gärten so gut gedeiht
Mit einer Winterhärte bis -14 °C (Zone 7b) übersteht dieser Diospyros lotus die meisten deutschen Winter problemlos, auch in Mittelgebirgslagen. Er wächst auf normalem Gartenboden, kalkhaltigem und tiefgründigem Substrat und braucht nur mäßige Wassergaben – ideal für alle, die keinen pflegeintensiven Obstbaum wollen.
So erntest du die süßen Früchte des Lotus Baum richtig
Der wichtigste Trick: Die kleinen Früchte werden erst nach dem ersten Frost oder wenn sie ganz weich sind wirklich süß und dattelartig. Zu früh gepflückt schmecken sie herb und adstringierend – ein häufiger Fehler. Warte also bis Oktober bis Dezember, dann belohnt dich der Baum mit aromatischen Naschfrüchten direkt vom Zweig.
Persimone oder Lotuspflaume? Der feine Unterschied
Anders als bei anderen Fruchtbäumen dient die Lotuspflaume traditionell auch als robuste Veredelungsunterlage für die großfruchtige Persimone. Als eigenständiger Baum entwickelt sie ein dichtes, glänzendes Laub, das sich im Herbst goldgelb färbt – ein doppelter Zierwert neben der Ernte. An sonnigem bis halbschattigem Standort wächst sie gleichmäßig und bleibt langfristig stabil.

















Reviews
There are no reviews yet.