Magnolie ‘Susan’ – die spät blühende Magnolie, die dem Frost trotzt
Ihr größter Vorteil? Die Magnolie ‘Susan’ (Magnolia liliiflora ‘Susan’) blüht spät im April, wenn andere Magnolien ihre Knospen längst an einen letzten Frost verloren haben. Dieser strauchartige Zierstrauch wird etwa 200 cm hoch, bleibt schön kompakt und eignet sich perfekt als Solitär im Beet, an der Terrasse oder im Kübel. Seine leuchtend fuchsiafarbenen, aufrechten Kelchblüten duften angenehm und lassen sich sogar als Schnittblume verwenden.
Warum die Magnolie ‘Susan’ zuverlässiger blüht als die frühen Sorten
Anders als die berühmte Magnolia stellata oder soulangeana treibt ‘Susan’ ihre Knospen erst im April aus. In deutschen Gärten mit späten Kälteeinbrüchen ist das entscheidend: Die Blüten bleiben verschont und öffnen sich Jahr für Jahr üppig. So haben Sie ein deutlich planbareres Blütenschauspiel als bei klassischen Magnolien.
Standort und Pflege für Magnolia ‘Susan’
Pflanzen Sie sie an einen sonnigen bis halbschattigen Platz in durchlässigen, frischen und leicht sauren Boden – Rhododendronerde ist ideal. Ein häufiger Fehler: zu tiefes Setzen und Staunässe, das mögen die flachen Wurzeln gar nicht. Gießen Sie mäßig und halten Sie den Wurzelbereich mit Mulch kühl.
Ein Strauch, der über die Jahre immer schöner wird
Mit mäßigem Wuchs entwickelt sich die Magnolie ‘Susan’ langsam zu einem dicht verzweigten Strauch. Ein Schnitt ist kaum nötig – nur totes Holz entfernen. In der Kategorie Magnolien zählt sie zu den robustesten für Gärten mit Spätfrost. Wer sie unter Außenpflanzen nach Sorten sucht, findet hier einen der zuverlässigsten Zierstrauch überhaupt.



























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