Mauritanische Winde: der blaue Blütenteppich für sonnige Plätze
Von Mai bis September öffnet die Mauritanische Winde (Convolvulus mauritanicus, auch Convolvulus sabatius mauritanicus) ununterbrochen ihre blauvioletten Trichterblüten – fünf Monate Farbe ohne Pause. Diese kriechende Winde bleibt mit rund 15 cm Höhe niedrig, breitet sich teppichartig aus und hängt elegant über Kanten. Ideal als Bodendecker an sonnigen Böschungen oder als Hängepflanze in Kübeln und Balkonkästen. Ihr großer Vorteil: Sie kommt mit wenig Wasser aus und blüht dennoch üppig.
Warum die Mauritanische Winde so trockenheitstauglich ist
Diese mediterrane Pflanze stammt aus dem Süden und speichert Feuchtigkeit besonders sparsam. Auf durchlässigem, sandigem oder kalkhaltigem Boden fühlt sie sich am wohlsten und braucht nur selten Wasser. Staunässe ist ihr größter Feind – ein gut drainierter Standort ist wichtiger als reicher Boden. Genau das macht sie perfekt für heiße, trockene Stellen im Garten, an denen andere Stauden schnell aufgeben.
Ihr schnelles Wachstum sorgt dafür, dass kahle Flächen rasch begrünt werden. Als Bodendecker unterdrückt sie Unkraut und schafft schon im ersten Jahr einen dichten, blühenden Teppich.
Convolvulus mauritanicus im Kübel überwintern
Anders als die winterharte Ackerwinde ist Convolvulus mauritanicus nur bis etwa -8 °C frosthart (Zone 8b). In den meisten Regionen Deutschlands sollten Sie sie im Kübel kultivieren und frostfrei überwintern, etwa in einem hellen, kühlen Raum. Im Freiland gepflanzt empfiehlt sich ein geschützter Standort mit Winterabdeckung.
Kombinieren mit anderen Sträuchern und Stauden
Setzen Sie die Pflanzen mit rund 30 cm Abstand, damit sie schnell zusammenwachsen. Im Beet harmoniert das kühle Blau wunderbar mit warmen Tönen mediterraner Sträucher und Stauden. Ein häufiger Fehler: zu viel Gießen und zu nährstoffreicher Boden – das fördert Blätter statt Blüten. Weniger ist hier eindeutig mehr.



















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