Mexikanischer Estragon: aromatische Blätter mit süßem Anis-Geschmack den ganzen Sommer
Vom Hochsommer bis in den Oktober ernten Sie beim Mexikanischen Estragon zarte grüne Blätter mit einem süßlichen Anis-Estragon-Aroma. Sie würzen damit Fisch, Geflügel, Salate und Essige – frisch gepflückt, direkt vor dem Kochen. Und obendrauf schenken die gelben Blüten eine zweite, essbare Ernte.
Was Sie vom Mexikanischen Estragon (Tagetes lucida) ernten und wie es schmeckt
Die Blätter des Tagetes lucida schmecken deutlich süßer und anisiger als klassischer französischer Estragon – ein feiner Unterschied, den Köche schätzen. Anders als echter Estragon behält diese Sorte ihr Aroma auch bei Wärme und in Regionen mit heißen Sommern, wo französischer Estragon oft schwächelt. Ideal für alle, die zuverlässig würzen möchten: Sie passt zu Marinaden, Kräuterbutter, Tomatengerichten und aromatisiertem Sirup.
Mexikanischen Estragon richtig ernten, verwenden und aufbewahren
Ernten Sie einzelne Blätter regelmäßig – das regt den Nachwuchs an und hält die Pflanze buschig. Am intensivsten schmecken die Blätter kurz vor der Blüte. Ein wichtiger Tipp: Diese Sorte gart schnell, geben Sie sie erst am Ende des Kochens dazu, damit das Anis-Aroma erhalten bleibt.
Anbau des Tagetes lucida im Beet, Topf oder Gemüsegarten
Aussaat gelingt von März bis Mai an einem sonnigen Standort in durchlässigem, frischem Boden. Die pflegeleichte Studentenblume passt zwischen andere Gewürzkräuter, macht sich gut im Gemüsegarten und gedeiht auch im Topf auf Balkon oder Terrasse. Gießen Sie mäßig – Staunässe mag sie nicht. In milden Lagen Deutschlands übersteht sie leichte Fröste, im Kübel überwintert sie geschützt am besten.

















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