Narzisse Paperwhite: die Winterblüherin, die ohne Erde blüht
Kaum eine Zwiebel überrascht so sehr: Die Narzisse Paperwhite (Narcissus papyraceus) blüht mitten im Winter, sogar allein in einem Glas mit Wasser und Kieseln. Sie wird etwa 30 bis 40 cm hoch und trägt reinweiße, sternförmige Blütendolden mit einem intensiven, süßlich-honigartigen Duft. Ideal für Fensterbank, Wohnzimmer oder als lebendige Tischdeko. Anders als klassische Gartennarzissen braucht sie keine Kälteperiode zum Blühen, was sie zur unkompliziertesten Zimmerblüherin macht.
Warum die Paperwhite anders ist als andere Narzissen
Die meisten Narzissen-Zwiebeln müssen für die Blüte mehrere Wochen kühl stehen. Die Paperwhite dagegen treibt sofort aus, sobald sie Wärme und Wasser bekommt. In nur drei bis fünf Wochen nach dem Setzen öffnen sich die Blüten. Genau das macht sie perfekt für den grauen deutschen Winter, wenn draußen noch nichts wächst.
So gelingt Narcissus papyraceus in der Wohnung
Stellen Sie die Zwiebel mit der Spitze nach oben in ein Gefäß und geben Sie nur so viel Wasser, dass der Zwiebelboden knapp benetzt ist. Steht die ganze Zwiebel im Wasser, fault sie. Ein heller, kühler Standort um 15 Grad hält die Stängel kompakt und standfest. Zu warm und zu dunkel, und die Blätter werden lang und kippen um.
Der Trick für gestaffelte Blüten den ganzen Winter
Setzen Sie nicht alle Zwiebeln auf einmal, sondern alle zwei Wochen ein paar neue. So haben Sie von November bis Februar durchgehend frische Blüten. Als klassische Frühlingszwiebeln kündigen sie die kommende Saison an, lange bevor draußen der Frühling beginnt. Nach der Blüte sind die Zwiebeln erschöpft und werden meist nicht wiederverwendet, das gehört zur Treiberei einfach dazu.



















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