Narzissen ‚Recurvus‘ – die duftende Dichter-Narzisse für den naturnahen Garten
Sie blüht, wenn die meisten anderen Narzissen längst verwelkt sind: Die Narzissen ‚Recurvus‘ (Narcissus poeticus Recurvus) öffnen ihre schneeweißen, nach hinten gebogenen Blütenblätter erst im späten April und Mai. Ihr Markenzeichen ist die winzige, rot gerandete Nebenkrone mit gelbem Auge – dazu ein intensiver, süßlicher Duft, der ganze Beete erfüllt. Diese Zwiebelpflanze wird rund 40 cm hoch, gedeiht in Sonne und Halbschatten und eignet sich perfekt zum Verwildern in Wiesen und unter Gehölzen.
Warum die Dichter-Narzisse anders ist als klassische Narzissen
Anders als die großblumigen gelben Trompetennarzissen setzt ‚Recurvus‘ auf Eleganz statt Größe. Die zurückgeschlagenen Blütenblätter geben ihr einen fast tanzenden, leichten Charakter. Als eine der ältesten Gartennarzissen überhaupt ist sie besonders robust und langlebig – ideal, wenn Sie einen Bereich dauerhaft und pflegeleicht gestalten möchten.
So gelingt Ihnen die Narcissus poeticus Recurvus mühelos
Stecken Sie die Narzissen-Zwiebeln im September oder Oktober rund 10 cm tief in durchlässige Garten- oder Lehmerde. Ein häufiger Fehler: die Blätter nach der Blüte zu früh abschneiden. Lassen Sie sie vergilben, denn so speichert die Zwiebel Kraft für das nächste Jahr. In Gruppen von 10 bis 15 cm Abstand gepflanzt, entsteht ein natürlicher, dichter Teppich.
Ein Magnet für Bienen und ideal zum Naturalisieren
Als späte, duftende Frühjahrsblüher sind diese Frühlingszwiebeln nektarreich und locken Bienen an, wenn andere Nahrungsquellen knapp werden. In naturnahen Wiesen breitet sich die Sorte über Jahre selbst aus und bildet immer größere Horste. Winterhart bis -28 °C übersteht sie problemlos jeden deutschen Winter im Freiland.























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