Pflaume Victoria: die selbstfruchtende Sorte, die auch allein reich trägt
Die Pflaume Victoria (Prunus domestica ‚Victoria‘) gehört zu den wenigen Pflaumensorten, die sich selbst befruchten. Sie brauchen also keinen zweiten Baum in der Nähe, um eine volle Ernte einzufahren – ideal für kleine Gärten. Diese ovalen, rot-goldenen Früchte reifen im August und September und schmecken süß-saftig, roh wie auch im Kuchen oder als Marmelade. Der Baum erreicht rund 4 Meter Höhe und liebt einen sonnigen, geschützten Platz. Er ist winterhart und robust – perfekt für das deutsche Klima.
Warum die Pflaume Victoria zuverlässiger trägt als viele andere Sorten
Anders als Sorten wie ‚Hauszwetschge‘, die auf einen Befruchter angewiesen sind, setzt die Victoria auch als Einzelbaum reichlich Früchte an. Bereits nach zwei bis drei Jahren beginnt der Ertrag, und mit den Jahren steigert er sich deutlich. Ein kleiner Tipp: In sehr guten Jahren hängen die Äste so voll, dass sie brechen können – dünnen Sie die jungen Früchte im Juni etwas aus, das steigert Größe und Süße der übrigen Pflaumen.
Prunus domestica ‚Victoria‘: Standort, Boden und Pflege
Wählen Sie einen vollsonnigen, windgeschützten Platz und einen tiefgründigen, nährstoffreichen Boden – dort entfaltet die Sorte ihr volles Aroma. Im April öffnen sich weiße Blüten, die Bienen anziehen und den Fruchtansatz einleiten. Diese und andere Pflaumenbäume schneiden Sie am besten im Sommer nach der Ernte, nie im Winter, um Pilzinfektionen zu vermeiden.
Vielseitig im Garten und auf der Terrasse
Wie viele Fruchtbäume von Bakker lässt sich die Victoria am Spalier ziehen und spart so Platz an einer sonnigen Wand. Auch im großen Kübel gedeiht sie gut – so holen Sie sich frische Pflaumen sogar auf den Balkon. Vermeiden Sie einen zu feuchten Standort, denn Staunässe schwächt die Wurzeln.




















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