Präriegras (Schizachyrium): das Gras, das im Herbst Feuer fängt
Nur wenige Gräser wechseln so spektakulär die Farbe wie das Präriegras (Schizachyrium scoparium). Im Frühjahr grün-blau, verwandelt es sich ab September in ein leuchtendes Kupferrot, das den ganzen Winter über Struktur bringt. Diese trockenheitsliebende Staude wird rund 100 cm hoch, wächst streng aufrecht und eignet sich perfekt für sonnige, sandige Beete, Präriepflanzungen und Kiesgärten. Anders als viele Ziergräser bleibt es standfest und kippt selbst nach Regen nicht um.
Warum das Präriegras im Beet nie langweilig wird
Dieses Gras erzählt vier Jahreszeiten lang eine andere Geschichte. Die blaugrünen Halme im Sommer, die bräunlichen Blüten und das kupferrote Herbstlaub sorgen für ständig wechselnde Farbspiele. Zwischen anderen Stauden gepflanzt, bringt es Leichtigkeit und Bewegung, weil sich die Halme schon im leichtesten Wind wiegen.
Schizachyrium scoparium: der Profi für trockene Standorte
Der botanische Name Schizachyrium scoparium, früher unter Andropogon geführt, verrät seine Herkunft aus der amerikanischen Prärie. Genau deshalb liebt es durchlässigen, sandigen und trockenen Boden. Ein häufiger Fehler: zu nährstoffreicher oder feuchter Boden lässt die Halme umkippen. Halten Sie es mager, dann bleibt es kompakt und standfest.
Pflege, die kaum Zeit kostet
Winterhart bis -28 °C übersteht dieses Präriegras auch strenge deutsche Winter problemlos. Lassen Sie die Halme über den Winter stehen, das schützt die Pflanze und sieht bei Raureif zauberhaft aus. Erst im März schneiden Sie bodennah zurück. Als bienenfreundliche Staude bereichert es zusammen mit anderen Sträuchern und Stauden jedes naturnahe Beet.

















Reviews
There are no reviews yet.