Purpur-Zistrose: mediterranes Flair mit knittrigen Seidenblüten
Ihre Blüten sehen aus wie zerknittertes Seidenpapier: Die Purpur-Zistrose (Cistus purpureus, auch Cistus × purpureus genannt) öffnet jeden Morgen frische rosa Blüten mit dunkelrotem Fleck am Grund jedes Blütenblatts. Jede Blüte hält nur einen Tag, doch von Mai bis Juli erscheinen unermüdlich neue. Dieser immergrüne, buschige Strauch wird rund 120 cm hoch und ist der ideale Sonnenanbeter für trockene, kiesige Beete. Sein größter Vorteil: Er braucht keine Bewässerung, sobald er angewachsen ist.
Warum die Purpur-Zistrose in keinem Kiesbeet fehlen sollte
Diese mediterrane Pflanze liebt Trockenheit und pralle Sonne. Ihre graugrünen, leicht klebrigen Blätter verdunsten kaum Wasser und duften an heißen Tagen harzig-würzig. Als bienenfreundliches Gehölz zieht sie Wildbienen und Schmetterlinge an. So verwandeln Sie kahle, sonnige Ecken in ein summendes Blütenmeer.
Cistus purpureus richtig pflanzen und pflegen
Wählen Sie einen vollsonnigen Platz mit durchlässigem, sandigem oder kiesigem Boden – Staunässe ist der häufigste Fehler und lässt die Wurzeln faulen. Ein leichter Rückschnitt nach der Blüte hält den Wuchs kompakt, doch schneiden Sie nie ins alte Holz, denn daraus treibt die Zistrose nicht wieder aus. Unter den Cistus – Zistrose Arten gehört sie zu den blühfreudigsten.
Winterhart oder nicht? Das sollten Sie in Deutschland wissen
Cistus purpureus verträgt bis etwa -5 °C und ist damit nur bedingt winterhart. In milden Weinbaugebieten überlebt sie im Freien mit Reisig- und Mulchschutz. In kälteren Regionen kultivieren Sie sie am besten im Kübel und stellen sie hell und frostfrei über. Als eine der farbkräftigsten Sträucher belohnt sie diese kleine Mühe mit üppiger Sommerblüte.






























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