Rainfarn (Tanacetum vulgare): die robuste Bienenweide mit goldgelben Knopfblüten
Seine leuchtend gelben Blüten sehen aus wie flache Knöpfe ohne Blütenblätter, ein Erkennungszeichen, das den Rainfarn von jeder anderen Sommerstaude unterscheidet. Diese heimische Wildstaude (Tanacetum vulgare) wird rund 80 cm hoch, wächst aufrecht und schnell und blüht von Juni bis September. Ihr größter Vorteil: Sie ist eine echte Bienenweide und zieht Insekten magisch an. Pflanzen Sie sie an einen sonnigen Platz mit durchlässigem, gern lehmigem Boden. Ideal für den Naturgarten.
Warum der Rainfarn in keinem Naturgarten fehlen sollte
Das farnartige, aromatisch duftende Laub verströmt beim Berühren einen würzigen Geruch, der viele Schädlinge fernhält. Als mellifère Pflanze versorgt sie Schwebfliegen, Wildbienen und Schmetterlinge bis in den Herbst mit Nahrung, wenn viele andere Blüten längst verblüht sind. Damit schließt sie im späten Sommer eine wichtige Trachtlücke.
So gelingt Ihnen Tanacetum vulgare mühelos
Der Rainfarn ist mit Frosthärte bis -28 °C absolut winterhart und braucht keinen Schutz. Setzen Sie ihn im Frühjahr von März bis Juni. Ein häufiger Fehler: zu nährstoffreicher Boden lässt ihn wuchern. Auf magerem, durchlässigem Grund bleibt er kompakt und standfest, ganz anders als die kultivierte Verwandte Tanacetum vulgare ‚Crispum‘ mit krausem Laub.
Ausbreitung im Griff behalten
Diese Wildstaude wächst über Ausläufer und breitet sich mit den Jahren aus, was sie in wilden Bereichen zum idealen Bodendecker macht. Wer sie im gepflegten Beet mit anderen Stauden kombiniert, setzt am besten eine Wurzelsperre. Als Schnittblume hält sie lange in der Vase und lässt sich getrocknet für Sträuße verwenden. In der Sammlung Sträucher und Stauden ist sie ein pflegeleichter Dauerblüher. Hinweis: Alle Pflanzenteile sind für Tiere giftig.






















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