Reitgras Karl Förster: die aufrechte Gräser-Ikone für Struktur und Sichtschutz
Kaum ein Gras steht so kerzengerade wie das Reitgras Karl Förster (Calamagrostis x acutiflora Karl Foerster). Seine straff aufrechten Halme erreichen bis zu 130 cm und bilden schmale, senkrechte Säulen, die selbst bei Wind kaum umknicken. Genau deshalb eignet es sich perfekt, um schnell einen luftigen Sichtschutz zu schaffen, kahle Ecken zu füllen oder Beete vertikal zu gliedern. Es liebt einen sonnigen Standort mit frischem, durchlässigem Gartenboden und ist mit -28 °C absolut winterhart.
Warum das Reitgras Karl Förster kahle Stellen so schnell schließt
Dank seines raschen Wuchses füllt dieses Gras Lücken im Beet innerhalb einer Saison. Ideal, wenn Sie einen Bereich verdecken oder sich eine grüne Wand zum Abschirmen wünschen. In der Rubrik Gräser ist es eine der wenigen Sorten, die vollkommen aufrecht bleibt und nicht auseinanderfällt.
Calamagrostis x acutiflora Karl Foerster: ein steriler Hybrid mit Vorteilen
Anders als das wildere Land-Reitgras versamt sich diese Sorte nicht, da sie steril ist. Das bedeutet: keine unerwünschte Ausbreitung im Garten, die Pflanze bleibt schön kompakt am Standort. Im Frühsommer erscheinen zunächst grünliche, dann bräunlich-goldene Blütenrispen, die sich im Herbst zu strohfarbenen Halmen aufhellen und bis in den Winter stehen bleiben.
Der beliebteste Fehler beim Reitgras Karl Foerster
Schneiden Sie das Gras niemals im Herbst zurück. Die aufrechten Halme sind im Winter ein toller Blickfang und schützen den Wurzelstock vor Frost. Erst Ende Februar oder Anfang März wird bodennah zurückgeschnitten, bevor der neue Austrieb kommt. So bleibt es über Jahre vital. Zusammen mit anderen Sträuchern und Stauden verleiht es einem naturnahen Garten Bewegung und Höhe.
































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